Vater von 4, Psychologe, Wissenschaftler

Im Februar 2025 wurde ich in die Schulpflege gewählt. Am 8. März 2026 kandidiere ich in Langnau am Albis zur Wiederwahl.

Beruf & Berufserfahrung

Ich bin promovierter Psychologe (MSc UZH 2014, PhD UZH 2019) und arbeite seit 20 Jahren im Gesundheits- und Sozialwesen an der Schnittstelle von Forschung und Praxis.

Als wissenschaftlicher Projektleiter am Schweizer Institut für Sucht- und Gesundheitsforschung ISGF wirke und forsche ich an diversen v.a. nationalen und internationalen Präventionsprojekten mit benachteiligten Populationen – Geflüchtete, Menschen mit Behinderungen, Migrantinnen und Migranten – aber auch mit Kindern und Jugendlichen. Dabei geht es darum, diese Zielgruppen für gesunde Verhaltensweisen zu sensibilisieren und zu befähigen oder sie zumindest zur Anwendung schadensminimierender Techniken zu bewegen.

Ferner bin ich seit über 10 Jahren für PluSport, den Schweizer Dachverband für Behindertensport, aktiv. Bei PluSport bin ich zum einen für die Zielgruppe Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen zuständig und sichere den nachhaltigen Auf- und Ausbau der freiwilligen Bewegungs- und Sportangebote für diese Zielgruppe schweizweit. Zum anderen bin ich für die strategische Ausrichtung von PluSport Science zuständig, deren Aufgabe darin liegt, die Wissenschaft sowie Fachausbildung in der Schweiz mit den Themenfeldern des Behindertensports sowie der Inklusion zu verbinden.

Politisch

Ich bin parteilos. In vielen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Fragen liegen meine Positionen nahe bei liberalen Grundsätzen (bis 2022 war ich Mitglied der Langnauer FDP). Gleichzeitig setze ich mich stark für soziale Themen und individuelle Lösungen ein. Wissenschaftlich gut belegte Massnahmen – etwa der Abbau von Zugangsbarrieren zu Bildung, Prävention, gesundheitlicher Versorgung und sozialer Unterstützung – stärken aus meiner Sicht den Zusammenhalt und fördern eine fortschrittliche, widerstandsfähige Zivilgesellschaft.

Mein Beitrag für die Schulpflege

2. Unterstützung und Wertschätzung der Lehrpersonen und Schulfachpersonen
Gute Schule gelingt mit guten Rahmenbedingungen. Ich will Anliegen hören, Vernetzung fördern, gezielte Fortbildungen ermöglichen und in der Schulpflege konstruktiv an tragfähigen Lösungen mitarbeiten.

3. Partizipation und Unterstützung für Kinder mit besonderen Bedürfnissen
Barrieren abbauen, Zugang sichern: Schule und Bildung sollen für alle Kinder zugänglich bleiben – unabhängig von ihren individuellen Voraussetzungen. Unterstützungsangebote sollen gezielt und flexibel eingesetzt werden, damit sie individuell auf die Bedürfnisse der jeweiligen Kinder abgestimmt sind. Dabei geht es mir nicht nur um Förderung im engeren Sinn, sondern um Win-win-Lösungen, die auch das gemeinsame Lernen, gegenseitiges Verständnis und soziale Kompetenzen aller Schülerinnen und Schüler stärken. Lehrpersonen sollen dafür die nötigen Ressourcen, Freiräume und Weiterbildungen erhalten..

4. Förderung von Bewegung, Ernährung und Prävention im Schulalltag sowie ausserschulische Angebote
Frühe, spielerische Gesundheitskompetenz schützt langfristig. Ich möchte die Verbindung zu Vereinen und Freizeitangeboten im Dorf stärken, damit Kinder Talente entdecken, soziale Bindungen aufbauen und ihre Freizeit aktiv gestalten.

5. Ein offenes Ohr für Eltern – gemeinsam tragbare Lösungen finden
Schule gelingt im Zusammenspiel von Kindern, Lehrpersonen und Eltern. Ich setze mich dafür ein, dass Anliegen gehört und gemeinsam Lösungen erarbeitet werden, die für Kinder, Lehrpersonen und Familien sinnvoll und umsetzbar sind.